Kürbissuppe mit frischem Brot auf einer Fensterbank an einem herbstlichen Tag dekoriert.

Erntedank 2026: Herbstessen mit weniger Lebensmittelresten

Von der Redaktion 20up Passt Immer · 2. Oktober 2026

Für Erntedank am Sonntag, 4. Oktober 2026, reicht ein einfaches Ofengericht für vier Personen: Kartoffeln, Kürbis, Möhren und Zwiebeln mit Kräuterquark. Wer am Freitag passend einkauft und die Zutaten bis Sonntag richtig lagert, kann das Essen ohne großen Aufwand vorbereiten. Falls etwas übrig bleibt, wird daraus am nächsten Tag eine Suppe.

Warum Erntedank auf den 4. Oktober fällt

In Deutschland wird Erntedank häufig am ersten Sonntag im Oktober begangen; 2026 ist das der 4. Oktober. Der Anlass bietet Gelegenheit, die Ernte und die Menschen hinter den Lebensmitteln wertzuschätzen. Für das Essen zu Hause braucht es dafür kein aufwendiges Festmenü. Gottesdienstzeiten und Veranstaltungen unterscheiden sich von Ort zu Ort und sollten vor Ort geprüft werden.

Das folgende Menü setzt auf Gemüse, das im Herbst gut zu bekommen ist. Die Mengen sind für vier normale Portionen als Hauptgericht gedacht. Essen kleine Kinder mit oder gibt es eine Vorspeise, können Reste entstehen. Das ist eingeplant: Das gegarte Gemüse lässt sich am Montag weiterverwenden.

Ofengemüse mit Kräuterquark für vier Personen

Vorbereitung: etwa 20 Minuten · Garzeit: etwa 40 Minuten · Gesamtzeit: etwa 60 Minuten

Für das Ofengemüse werden benötigt:

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis von etwa 800 g; ohne Kerne bleiben ungefähr 650 bis 700 g verwendbares Fruchtfleisch
  • 400 g Möhren
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, zusammen etwa 200 g
  • 3 EL Raps- oder Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Thymian oder 2 TL frischer Thymian
  • Salz und Pfeffer

Für den Dip werden benötigt:

  • 300 g Quark
  • 3 bis 4 EL Wasser oder Milch
  • 2 EL gehackte Kräuter, frisch oder tiefgekühlt
  • 1 TL Zitronensaft, nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

  • Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein großes Blech mit Backpapier auslegen. Bei einem kleinen Ofen zwei Bleche verwenden, damit das Gemüse nebeneinander liegt und gleichmäßig gart.

  • Kartoffeln und Möhren gründlich waschen. Kartoffeln in etwa 2 cm große Stücke, Möhren in ähnlich große Stücke schneiden. Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Hokkaido muss nicht geschält werden. Das Fruchtfleisch würfeln und die Zwiebeln in Spalten schneiden.
  • Das Gemüse mit Öl, Thymian, Salz und Pfeffer mischen und auf dem Blech verteilen. Etwa 35 bis 40 Minuten backen und nach der Hälfte der Zeit wenden. Es ist fertig, wenn Kartoffeln und Möhren weich sind und die Ränder Farbe bekommen haben.
  • Währenddessen Quark mit Wasser oder Milch glatt rühren. Kräuter und nach Wunsch Zitronensaft zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Dip bis zum Servieren kalt stellen.

Wer vegan kocht, kann den Quark durch einen ungesüßten pflanzlichen Dip ersetzen. Wird ohne Zitronensaft gekocht, fehlt nur etwas Säure; für das Gelingen des Ofengemüses ist er nicht nötig.

Erntedank 2026: Herbstessen mit weniger Lebensmittelresten

Einkauf am Freitag: Mengen passend zum Menü wählen

Für den Einkauf am Freitag, 2. Oktober, ist die Zutatenliste zugleich eine Mengenhilfe: 800 g Kartoffeln, ein kleiner Hokkaido, 400 g Möhren, zwei Zwiebeln und 300 g Quark. Öl, Gewürze, Kräuter und gegebenenfalls Zitronensaft kommen hinzu, falls sie nicht bereits zu Hause sind. Für die mögliche Restsuppe werden außerdem etwa 500 ml Gemüsebrühe benötigt; Wasser und vorhandenes Brühepulver reichen ebenfalls.

Vor dem Einkauf lohnt ein Blick in Vorratsschrank und Kühlschrank. Wer noch Möhren oder Kartoffeln hat, kauft nur die fehlende Menge. Lose Ware erleichtert das bei kleinen Haushalten. Gibt es Kürbis nur in deutlich größeren Stücken, kann ein Teil für ein weiteres Gericht eingeplant werden. Konkrete Angebote und Öffnungszeiten sollten Leser bei ihren Geschäften vor Ort prüfen.

Die Gemüsemenge ergibt zusammen mit dem Dip vier sättigende Portionen. Für zwei Personen können alle Mengen halbiert werden; bei sechs Personen passen etwa anderthalbfache Mengen. Mehr Gemüse braucht entsprechend mehr Platz im Ofen. Es sollte auf den Blechen möglichst nicht übereinanderliegen.

So bleiben die Zutaten bis Sonntag frisch

Kartoffeln und Zwiebeln bleiben bis Sonntag an einem dunklen, trockenen und möglichst kühlen Platz; sie sollten getrennt voneinander lagern. Den ganzen Hokkaido ebenfalls trocken und kühl aufbewahren. Sobald er angeschnitten ist, gehört er abgedeckt in den Kühlschrank und sollte zeitnah verwendet werden.

Möhren kommen ins Gemüsefach des Kühlschranks. Falls noch Grün daran ist, vor der Lagerung entfernen, damit die Wurzeln weniger Feuchtigkeit verlieren. Quark gehört durchgehend in den Kühlschrank; maßgeblich sind die Hinweise auf der Packung. Frische Kräuter kühl lagern oder für dieses Gericht tiefgekühlte Kräuter nehmen. Schneiden und würzen lässt sich das Gemüse am Sonntag kurz vor dem Backen.

Aus übrigem Ofengemüse wird am Montag eine Suppe

Bleibt gegartes Gemüse übrig, sollte es nach dem Essen zügig abkühlen und in einem flachen, geschlossenen Behälter in den Kühlschrank kommen. Der Dip wird separat gekühlt. Reste, die längere Zeit warm auf dem Tisch standen, eignen sich nicht für die weitere Aufbewahrung.

Für etwa zwei kleine Portionen Suppe 400 bis 500 g Ofengemüse mit rund 500 ml Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Fünf Minuten köcheln lassen, dann pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz etwas Wasser ergänzen und erneut abschmecken. Die Suppe gründlich erhitzen und möglichst am folgenden Tag essen. Ein Rest Kräuterquark kann unmittelbar vor dem Servieren auf die heiße Suppe gegeben werden, sofern er durchgehend gekühlt wurde.

Falls vom Sonntag nichts übrig bleibt, ist keine zusätzliche Mahlzeit vorzubereiten. Vor dem Einkauf zählt deshalb vor allem der Blick auf die vorhandenen Zutaten und auf die Zahl der Menschen, die tatsächlich mitessen.

Quelle: Wikipedia

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