Zwei Schauspielerinnen aus dem Ruhrgebiet und ein Musiker aus Dorsten bringen am Samstag, 29. August 2026, „Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.“ auf die Bühne. Die szenische Lesung beginnt um 18 Uhr im Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Ein Eintrittspreis, die Endzeit sowie Hinweise zur Anreise und Barrierefreiheit werden in der Ankündigung des Museums nicht genannt. Der Abend dürfte besonders Besucher ansprechen, die sich für Kunst, biografisch geprägtes Theater und die Berliner Kulturszene der 1920er-Jahre interessieren. Thematisch passend ist auch die Tisa-Führung am 23. August im selben Museum.
Zwei Künstlerinnen und Fragen, die bis heute reichen
Die Lesung basiert auf biografischen Ereignissen aus dem Leben von Mascha Kaléko und Tisa von der Schulenburg vor und während des Krieges. Von dort führt sie in die Berliner Kunstszene der 20er-Jahre – eine Welt zwischen künstlerischer Selbstbehauptung, gesellschaftlichen Erwartungen, Glauben und Liebe.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die über die historischen Biografien hinausweisen: Wann gilt ein Mensch oder seine Arbeit als systemrelevant? Hängt der persönliche Wert vom Wert der eigenen Kunst ab? Und woran lässt sich glauben, wenn einfache Antworten nicht tragen?
Die Gegenüberstellung der beiden Biografien liefert den historischen Rahmen, die Lesung bleibt laut Ankündigung jedoch nicht bei einer chronologischen Nacherzählung. Sie verbindet die Lebensereignisse mit Fragen nach gesellschaftlicher Anerkennung und persönlicher Identität. Besucher sollten daher weniger eine reine biografische Einführung als eine theatrale Annäherung erwarten: Zwei Schauspielerinnen tragen die Perspektiven, begleitet von Musik.
Die Inszenierung verbindet diese Themen mit einer bewusst bewegten Erzählweise. Annäherung, Zweifel, Widerstand und Rückkehr bilden den Rahmen, ohne die Lebensgeschichten der beiden Künstlerinnen auf eine einzelne Botschaft zu reduzieren.
Josefine Jordan und Samira Julia Calder auf der Bühne
Es spielen Josefine Jordan und Samira Julia Calder. Beide Schauspielerinnen stammen aus dem Ruhrgebiet. Die musikalische Begleitung übernimmt der Dorstener Musiker Tobias Sicken.
„Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.“ wurde im Herbst 2021 uraufgeführt. Die Produktion entstand nach Angaben des Deutschen Bergbau-Museums Bochum in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen und der Tisa von der Schulenburg-Stiftung.
Anmeldung und Kartenabholung vor Veranstaltungsbeginn
Reservierungen nimmt das Museum unter der Telefonnummer +49 234 5877-220 oder per E-Mail an service@bergbaumuseum.de entgegen. Die angegebenen Kontaktzeiten sind Dienstag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr.
Der Einlass beginnt am Veranstaltungstag um 17:30 Uhr. Reservierte Karten sollen laut Veranstaltungsankündigung des Museums maximal 30 Minuten vor Beginn abgeholt werden; andernfalls erlischt die Reservierung.
Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Sonderausstellungsprogramm
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellennachweis
Termin, Veranstaltungsort, Mitwirkende und Anmeldehinweise wurden mit der veröffentlichten Ankündigung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum abgeglichen.
- Veranstaltungstermin: 29. August 2026 um 18 Uhr
- Veranstaltungsort: Deutsches Bergbau-Museum Bochum
- Einlass laut Ankündigung ab 17:30 Uhr
- Anmeldung und rechtzeitige Kartenabholung sind erforderlich
- Quelle
- Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Sonderausstellungsprogramm
- Umfang
- Bochum
- Aktualisiert
- 2026-08-26 19:47
Quellenprüfung
Melden Sie ein Vertrauensproblem
Senden Sie ein klares Signal an die Community-Moderation, wenn die Quelle, die Fakten oder der Kontext überprüft werden müssen.
Kommentare